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Die Dottendorfer Allee, Teil eines um 1750 unter dem Kölner
Kurfürsten
Clemens August angelegten sternförmigen Wegesystems im gesamten
Kottenforst,
verläuft an der Waldau entlang und teilt die nähere Umgebung
diagonal
in eine nördliche und eine südliche Hälfte. Folgt man dem
Rundweg
im nördlichen Teil, so gelangt man über einen Graben des
alten
Entwässerungssystems, das hier zum Engelsbach führt, einem
der wenigen Fließgewässer im Kottenforst, und dann zur
Victory-Birke.
Zwei Stämme wachsen hier aus einer Wurzel und bilden so das
berühmte
V-Zeichen.
Vorbei an den vielen für den Venusberg typischen Kopfbuchen
erreicht
man am nördlichen Ende der Dottendorfer Allee einen der seltenen
Ausblicke
vom Kottenforst-Plateau ins Rheintal mit Blick auf den Langen Eugen und
den neuen Post-Turm. Hier ist auch deutlich der steile
Geländeabfall
zum Rhein erkennbar.
Südlich der Dottendorfer Allee findet der Spaziergänger wiederum
kleinflächig gemischte Waldbestände in allen Altersstufen vom
Keimling
bis zum Baumveteranen. Auch das für die Lebensgemeinschaft Wald so
wichtige
Totholz fehlt nicht. Anziehungspunkte sind hier sicher das Wildgehege
mit seinem aus nächster Nähe zu beobachtenden Schwarz-, Rot-
und Damwild
und die Freiflächen des Annaberger Feldes, das um 1860 als
Versuchsgut
für die landwirtschaftliche Fakultät der Uni Bonn gerodet
wurde.
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Hier
erwartet den Besucher noch eine kleine Besonderheit - die zweibeinige
Buche,
deren Stamm in etwa 2 m Höhe aus zwei Stämmen zusammengewachsen
ist.Ganz in der Nähe steht ein alter Laach- oder Loogbaum,
ein
Grenzzeichen aus früherer Zeit.
Auf vielen Wegen können Sie die Schönheiten des Bonner
Stadtwaldes
entdecken. Entsprechend seiner Attraktivität wird er von vielen
Bürgern
zur Erholung aufgesucht. Zum Schutz des Waldes und zum Schutz der im Wald
lebenden
Tiere haben wir daher ein großes Anliegen: Bitte verlassen Sie die
festen
Wege nicht, vermeiden Sie Trampelpfade, halten Sie Ihren Hund an der
Leine und
pflücken Sie nichts ab! Der Wald und die Waldbesucher danken es
Ihnen!
Und wenn Sie Fragen haben zu Ihrem Wald, zum Wild, zu Forstwirtschaft,
Naturschutz
und Jagd - wenden Sie sich an uns
Ihr Team vom Haus der Natur - Waldinformationszentrum
Unsere Arbeit können Sie unterstützen durch eine Spende an den
Förderverein
Haus der Natur - Waldinformationszentrum e.V., Kto-Nr. 351
070 36
bei der Sparkasse Bonn, BLZ 380 500 00. Danke!!
Bis bald im Wald!!
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